JUL
DILL
IER

BIO

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CV
Jul Dillier (*1990) ist im Kanton Obwalden aufgewachsen und lebt in Wien. Er studierte Jazzklavier mit Nebenfach Perkussion an den Hochschulen Luzern, Basel und Linz. Sein reger Kontakt mit Afrikanischen Musikern führten ihn ausserdem zu Residencies nach Burkina Faso, Südafrika und Mosambik. Als Jazzpianist spielt er auf renommierten Festivals in ganz Europa. Als Komponist und Klangkünstler schreibt er Musik für Hörspiele, Theaterproduktionen und inszeniert ortsspezifische Klangperformances.

Als Instrumentalist und Performer erforscht Jul Dillier die Welt akustischer Klangfarben und Tonnuancen. Dabei interessieren ihn primär die Grenzbereiche zwischen Musik und Geräusch, sowie das Spiel mit Erwartungshaltungen und Hörhaltungen des Publikums. Ausgehend von seinem Hauptinstrument Klavier weiten sich seine Klangwelten oft aus auf Kleininstrumente, Klangobjekte, Alltagsgegenstände, transformieren sich ins Räumliche, Szenische oder Installative, vermischen sich mit Umgebungsgeräuschen und interagieren mit der Stille. Gerne kombiniert er seine ‚Tongeschichten‘ mit gesprochenen Texten, aber auch mit visuellen Kunstformen. Dadurch entstehen auch immer wieder spartenübergreifende Zusammenarbeiten, wie etwa mit:

Arno Camenisch (Autor), Judith Albert (Videokunst), Irina Lorez (Tanz), Andres Bosshard (Klangkunst), Peter-Conradin Zumthor (Musiker), Vera Kappeler (Musikerin), Paul Steinmann (Autor), Livia Huber (Autorin), Madala Kunene (Musiker), Kurt Sigrist (Bildhauer), Ralph Kühne (Videokunst) u.a.

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Preise und Stipendien:
-2022: "GetGoing!"-Beitrag der Fondation Suisa
-2020: Gewinner des SRF-Ideenwettbewerbs 'Kultur-Kick'
-2019: Research-Residency von ProHelvetia in Mosambik
-2019: "Hörspiel des Monats" der Deutschen Akademie für Darstellende Künste für "Der Letze Schnee"
-2016: Residency in Südafrika
-2014: Werkbeitrag der Kantone Ob- und Nidwalden für das Projekt "Frères de Son"
-2008: Förderpreis des Kantons Obwalden für die Band "Chnölz Quartett"

Ausgewählte Auftritte und Festivals:

Moers-Festival (DE), Jazzfestival Alto Adige (IT), Jazzfestival Saalfelden (AT), Jazztopad Festival (PL), Internationales Jazzfestival Leibnitz (AT), Carinthischer Sommer (AT), Solothurner Literaturtage, Stanser Musiktage, Klangbasel, Opus/Budapest, Porgy&Bess/Wien, Orbit/Johannesburg, Centre-Culturel-France-Mozambique/Maputo, Jazzarchitekt/Wiesbaden, Moods/Zürich, Bird's Eye/Basel, Mullbau/Luzern, WIM/Zürich, Chollerhalle/Zug, Südpol/Luzern, Chäslager/Stans

Bisherige Projekte:
->siehe Chronik